Ayurveda
Ayurveda Dosha-Test 
Vata, Pitta, Kapha oder eine Kombination davon? Dieser Ayurveda-Typentest hilft Ihnen herauszufinden, welches Dosha (ayurvedisches Funktionsprinzip) bei Ihnen vorherrschend ist. Das Testresultat beinhaltet eine detaillierte Beschreibung Ihres Typs und Hinweise, wie mögliche Ungleichgewichte mit ayurvedischen Ansätzen ausbalanciert werden können.
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Ayurveda Kurz und Bündig 
Mit seiner 5000-jährigen Tradition ist Ayurveda – das Wissen vom langen und gesunden Leben – das älteste überlieferte und bis heute lebendige Gesundheitssystem der Welt. In den 1980er Jahren hat Maharishi Mahesh Yogi dieses universelle Wissen kosmischen Ursprungs, zusammen mit führenden ayurvedischen Gelehrten, in seiner Ganzheit erneuert und auf seine Grundlagen zurückgeführt.
Wissen 
Ayurveda beinhaltet das vollkommene und kosmische Wissen um alle Aspekte des Lebens. «Ayus» steht für Leben, «Veda» für Wissen. «Ayurveda ist ewig, ohne Anfang und ohne Ende, denn die Gesetze des Lebens sind von universeller Natur und ihre Eigenschaften zeitlos.» (Caraka-Samhita, Sutrasthana 30.27)). Ayurveda umfasst sowohl das unbegrenzte Absolute wie auch alle Aspekte des individuellen Lebens.
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Anrede
Herr
Frau
Rezepte 
Basmatireis, Mung-Dal, Gewürze und Ghee sind traditionelle Grundpfeiler der ayurvedischen Küche. Diese geht aber noch weit darüber hinaus. Mit dem Verständnis einfacher Grundprinzipien, wie der Bedeutung von Agni (dem Verdauungsfeuer) und Zubereitungsarten gemäss dem umfassenden Wissen des Ayurveda, lassen sich auch mit kleinem Aufwand gesunde und köstliche Gerichte zubereiten.
Aktuelle Rezepte:
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Pflanzenportraits 
Der authentische Ayurveda verfügt über ein sehr differenziertes Wissen um die Potenz der Pflanzen. Pflanzen, ob als Heilpflanzen oder Gewürz verwendet, haben im Ayurveda eine essentielle Bedeutung. Sie bergen die Intelligenz der Natur in konzentrierter Form in sich. Ihre vielfältigen Qualitäten vermögen verlorenes Gleichgewicht wiederherzustellen und Gesundheit zu schenken.
Aktuelle Portraits:
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Ayurveda Berufe 
Seit April 2015 gibt es in der Schweiz zwei eidgenössisch reglementierte und anerkannte Ayurveda-Berufe. Sie unterscheiden sich bezüglich Ausbildungsinhalte und -dauer, sowie bezüglich Kompetenzen und Tätigkeiten im Bereich Ayurveda.
Der Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom in Ayurveda Medizin ist u.a. befähigt Diagnosen zu stellen, ayurvedische Reinigungsstrategien durchzuführen und Heilmittel zu verschreiben.
Der Komplementärtherapeut mit eidg. Diplom in Ayurveda-Therapie ist u.a. befähigt, eine therapeutische Befunderhebung zu erstellen, zu beraten und individuelle manuelle Behandlungen durchzuführen.
Mehr über Ayurveda Berufe lesen
Elettaria cardamomum (Latein)
Kardamom, Malabarkardamome (Deutsch)
Ela, suk (Sanskrit)
Kardamom gehört wie Ingwer und Kurkuma zu den Ingwergewächsen (Zingiberaceae). Das mehrjährige Kraut mit seinen zahlreichen länglichen, grünen Blättern weist eine Höhe von 2 – 3 Metern und mehr auf. Unter dem Erdboden wächst ein stark bewurzeltes Rhizom. Die Heimat von Elettaria cardamomum liegt in Südindien und Sri Lanka, wo diese beliebte Pflanze bis auf eine Höhe von 1500 m.ü.M. angebaut wird.
Für den Gewürzschrank und für medizinische Zwecke interessant sind die auch bei uns zunehmend beliebten grünen, kleinen Kapseln mit den darin verborgenen dunklen, aromatischen Samen. Die Schoten werden kurz vor der Reife gepflückt, damit sie in noch geschlossenem Zustand getrocknet und anschliessend weiterverarbeitet werden können. Das süsslich-scharfe Gewürz wird als Kapseln, als ganze Samen oder gemahlen angeboten.
Nicht nur in der ayurvedischen Küche, sondern auch als Zutat von weihnachtlichen Gewürzmischungen findet Kardamom seine Liebhaber. Gemäss Ayurveda kann eine Prise Kardamom im Kaffee helfen allfällige unvorteilhafte Wirkungen vom darin enthaltenen Koffein zu neutralisieren.
Ayurvedische Eigenschaften:
Geschmack (Rasa): scharf, süss
Eigenschaft (Guna): leicht, trocken
Wirkkraft (Virya): kühlend
Geschmack nach der Verdauung (Vipaka): süss
Mentale & spirituelle Wirkung: vermehrt Sattwa
Vermehrt Ojas (feinste Lebensenergie)
Stärkt Agni (Stoffwechselenergie)
Wirkung auf die Doshas: Verringert alle drei Doshas
Was ist Ayurveda?
Ayurveda gilt als das älteste überlieferte Gesundheitssystem der Welt. «Ayus» bedeutet Leben, «Veda» Wissen. Demnach steht der 5000 Jahre alte Ayurveda für das ewige Wissen des Lebens.
Obschon seine Grundlagen kosmisch und universell sind, liegt die Heimat des Ayurveda in Indien, wo er bis heute ein bedeutender Pfeiler der traditionellen Gesundheitsversorgung ist. Anfang der 1980er Jahre hat der vedische Gelehrte Maharishi Mahesh Yogi zusammen mit den damals führenden ayurvedischen Experten Dr. V.M. Dwivedi, Dr. B.D. Triguna und Dr. Balraj Maharishi dieses uralte Wissen in seiner Ganzheit erneuert und auf seine Grundlagen zurückgeführt.
Seit einigen Jahren erfährt Ayurveda als umfassendes und authentisches Naturheilsystem weltweit zunehmende Bekanntheit. Traditionelle Kräuterpräparate und wohltuende Behandlungen aus dem Schatz des Ayurveda haben unzähligen Menschen geholfen, ihre Gesundheit wiederzuerlangen und zu erhalten.
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Glossar & Ayurveda Fachbegriffe
Im Ayurveda existieren viele spezielle Begriffe, von denen wir Ihnen einige der wichtigsten hier kurz erklären möchten. Die meisten dieser Begriffe sind in Sanskrit, der Sprache der vedischen Hochkultur, welcher der Ayurveda entstammt.
A B C D G J K L M N O P R S T U VA
Abhyanga
Ölmassage, synchron ausgeführt von zwei Therapeuten; Teil einer ayurvedischen Panchakarma-Behandlung.
Agni
Verdauungsfeuer / Verdauungskraft
Aap
Sanskrit-Bezeichnung für das Element Wasser, das Fliessende.
Akasha
Sanskrit-Bezeichnung für das Element Raum; das Element, das Weite gibt und ohne Begrenzung ist.
Alochaka
Subdosha von Pitta. Hauptlokalisation ist das visuelle System einschliesslich Augen und visueller Kortex im Gehirn.
Ama
Stoffwechselschlacken und Giftstoffe, die sich im Körper angesammelt haben und die gesunde Funktionsweise von Körper und Geist behindern.
Amla Frucht (auch Amalaki)
eine im Ayurveda vielgepriesene Frucht. Sie weist fünf der sechs Geschmacksrichtungen auf (süss, sauer, zusammenziehend, bitter, scharf) und hat die besondere Eigenschaft, alle drei Doshas auszugleichen.
Amrit
Lebensnektar, Lebenselixier
Apana
Subdosha von Vata. Hauptlokalisation in unterem Bauchraum, Dickdarm bis Enddarm, Blase, Gebärmutter, Prostata, Nieren, Geschlechtsorganen, Hüfte, Leiste.
Arishta
siehe Asava
Asanas
siehe Yoga Asanas
Asava[sprich: aschawa]
flüssige Zubereitung aus fermentierten Kräuter- und Gewürzpflanzen.
Asthi Dhatu
ayurvedische Bezeichnung für Knochengewebe. Dazu gehören nach ayurvedischem Verständnis auch Haare, und Nägel. Es wird als fünftes Gewebe nach Rasa, Rakta, Mamsa und Meda gebildet.
Avalambaka
Subdosha von Kapha. Hauptlokalisation in Herz, Brustraum, Lunge, mittlerem und unterem Rückenbereich.
Ayurveda[sprich: ajurweda]
«Das Wissen vom langen und gesunden Leben». Der Ayurveda entstammt der jahrtausendealten vedischen Hochkultur Indiens und hat zum Ziel, Körper und Geist ins Gleichgwicht zu bringen, um damit laut ayurvedischem Wissen die Grundlage für dauerhafte Gesundheit und Zufriedenheit zu schaffen.
Ayus
Leben, Lebensspanne
B
Bhasma
spezielle ayurvedische Aufbereitung mineralischer Produkte.
Bhodaka
Subdosha von Kapha. Hauptlokalisation in Zunge, Rachen, Gaumen, Speicheldrüsen.
Bhrajaka
Subdosha von Pitta. Hauptlokalisation ist die Haut.
C
Charak Samhita [sprich: tscharak sanhita]
klassisches Ayurveda-Lehrbuch, ältester erhaltener Text des Ayurveda.
Churna [sprich: tschurna]
Pulver, Gewürzzubereitung
D
Dal
traditionelles Gericht aus Hülsenfrüchten
Dhatu [sprich: dhatu]
Körpergewebe wie z.B. Muskel- oder Fettgewebe; Rasa, Rakta, Mamsa, Meda, Asthi, Majja, Shukra.
Dhatu Agni
sind für den Aufbau der Körpergewebe zuständig. Es gibt insgesamt sieben Dhatu Agnis, entsprechend den sieben Dhatus.
Dosha [sprich: doscha]
es gibt insgesamt drei Doshas. Am treffendsten kann der Begriff Dosha mit «grundlegende Funktionsprinzipien» übersetzt werden. Die drei Doshas heissen Vata, Pitta und Kapha und bestimmen sowohl die uns umgebende Natur als auch unseren Körper und Geist. Befinden sich diese drei Grundenergien in ihrem individuellen Gleichgewicht, fühlt man sich wohl, ist gesund und strahlt natürliche Schönheit aus. Die Harmonisierung aus dem Gleichgewicht geratener Doshas ist ein Kernpunkt des Ayurveda.
G
Gandharva-Veda
«die ewige Musik der Natur»
Garshan [sprich: garschan]
Trockenmassage mit Seidenhandschuhen
Ghee [sprich: ghi]
reines Butterfett
Guna
ayurvedische Bezeichnung für «Eigenschaft»
J
Jyotish [sprich: dschotisch]
Vedische Astrologie
K
Kapha [sprich: kap’ha]
eines der drei grundlegenden Funktionsprinzipien (Doshas) in der Natur. Das Kapha-Dosha wird als das Strukturprinzip bezeichnet, bestehend aus den Elementen Erde und Wasser.
Kalash [sprich: kalasch]
«Gefäss»; «Amrit Kalash» bedeutet «Das Gefäss, das den Lebensnektar enthält».
Kledaka
Subdosha von Kapha. Hauptlokalisation ist der obere Teil des Magens.
L
Lassi
Joghurt-Mixgetränk
M
Mahabhuta
maha= gross, bhuta= Geist, Mahabutha entspricht unserem Begriff Element. Akasha, Vayu, Tej, Aap, Prithvi
Maharishi
Maha= gross und Rishi= Seher, Maharishi bedeutet «der in innerer Schau den Veda erkennt und anwendet».
Maharishi Amrit Kalash
die bedeutendste ayurvedische Nahrungszubereitung des Maharishi Ayurveda.
Maharishi Ayurveda
die ursprüngliche und vollständige Form des Ayurveda, begründet und wiederbelebt unter der Leitung von Maharishi Mahesh Yogi zusammen mit führenden ayurvedischen Experten Indiens.
Maharishi Mahesh Yogi
Vedischer Gelehrter, Begründer des Maharishi Ayurveda
Majja Dhatu [sprich: madscha dhatu]
Nervengewebe, Knochenmark und Hirnzellen. Es wird als sechstes Gewebe nach Rasa, Rakta, Mamsa, Meda und Asthi gebildet.
Mamsa Dhatu
ayurvedische Bezeichnung für Muskelgewebe. Das dritte Gewebe, das nach Rasa und Rakta gebildet wird.
Meda Dhatu
ayurvedische Bezeichnung für Fettgewebe. Es wird als viertes Gewebe nach Rasa, Rakta und Mamsa gebildet.
N
Nasya [sprich: nasja]
ist eine der fünf ausleitenden Massnahmen während einer Panchakarma Behandlung. Es handelt sich dabei um Nasenbehandlungen, die den gesamten Nasen- und Kopfbereich reinigen.
Nidra
«Schlaf»
O
Ojas[sprich: odschas]
feinstes Stoffwechsel-Endprodukt, das bei gesunder, vollständiger Verdauung entsteht.
P
Pachaka
Subdosha von Pitta. Hauptlokalisation in Magen, Zwölffingerdarm und Dünndarm
Panchakarma
heisst übersetzt «die fünf Handlungen» und bezieht sich auf die fünf ausleitenden Massnahmen einer ayurvedischen Panchakarma-Behandlung.
Pitta
eines der drei grundlegenden Funktionsprinzipien (Doshas) in der Natur. Das Pitta-Dosha wird als das Stoffwechselprinzip bezeichnet, charakterisiert durch das Element Feuer.
Prabhava
ayurvedische Bezeichnung für «Sonderwirkung».
Prana
lebensspendende Atem- und Nervenenergie
Prana
Subdosha von Vata. Hauptlokalisation in Kopf, Hals, Zunge, Mund, Nase und Brust (auch Herz und Atemorgane)
Prithivi
Sanskrit-Bezeichnung für das Element Erde; das Feste, das Stoffliche, das eine Struktur erschafft
R
Raga
einzelnes Musikstück im Maharishi Gandharva Veda
Rajas
geistiges Dosha (eines der drei Gunas). In einem von Rajas geprägten Geist dominieren Motivation, Leidenschaft und Identifikation. Nahrungsmittel mit Rajas-Charakter sind stimulierend und können das Nervensystem überreizen.
Rakta Dhatu
ayurvedische Bezeichnung für Blutgewebe; es entsteht nach ayurvedischem Verständnis aus dem ersten Gewebe Rasa.
Ranjaka
Subdosha von Pitta. Hauptlokalisation in Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Milz Zwölffingerdarm.
Rasa
ayurvedische Bezeichnung für «Geschmack»
Rasa Dhatu
ayurvedische Bezeichnung für Plasma, das als Nährmedium allen Zellen und Geweben zugrunde liegt. Es ist das erste Gewebe, das nach der Verdauung entsteht; es nährt und baut alle folgenden Gewebe auf.
Rasayana [sprich: Rasajana]
ayurvedische Kräuter- und Mineralmischungen als ganzheitliches Nahrungsmittel, zur Förderung der Gesundheit und Bewahrung des inneren Gleichgewichts.
S
Sadhaka
Subdosha von Pitta. Hauptlokalisation ist das Herz.
Samana
Subdosha von Vata. Hauptlokalisation in Magen-Darm-Trakt und Shrotas für den Transport von Doshas, Schweiss und Flüssigkeiten.
Sanskrit
die Sprache der vedischen Hochkultur, in der auch die ayurvedischen Lehrbücher geschrieben sind.
Sattva [sprich: Sattwa]
geistiges Dosha (eines der drei Gunas) «Reinheit»; auch Lebensmittel können von sattvischer Qualität sein: diese schenken Gesundheit, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. In einem von Sattwa geprägten Geist dominieren Harmonie, Friede und Erkenntnis. Sattwische Lebensmittel sind frisch und voller Lebensenergie.
Shirodhara [sprich: Schirodhara]
Stirnguss; Teil einer Panchakarma-Behandlung
Shleshaka
Subdosha von Kapha. Hauptlokalisation in Gelenken, Haut, gesamtem Körper.
Shukra Dhatu
ayurvedische Bezeichnung für Keimzellgewebe und Fortpflanzungsorgane. Es wird als siebtes und letztes Gewebe nach Rasa, Rakta, Mamsa, Meda, Asthi und Majja gebildet. Wie fortpflanzungsfähig eine Person ist, hängt also davon ab, wie gut dieses Gewebe, aber auch alle anderen Gewebe genährt sind, da es als letztes aller Gewebe gebildet wird und Nährstoffe erhält.
Smriti
Prozess des Wiederabrufens von Wissen
Sthapatya Veda [sprich: Sthapatja Weda]
das Wissen der vedischen Hochkultur vom Bauen in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen, um den Bewohnern Gesundheit und Glück zu bringen.
Sub-Dosha
«Unter-Dosha». Jedes Dosha hat – nach Körperregionen unterteilt – fünf Sub- oder Unter-Doshas.
Sushruta Samhita
klassischer Ayurveda Text mit Schwerpunkt Chirurgie
T
Tamas
geistiges Dosha (eines der drei Gunas). In einem von Tamas geprägten Geist dominieren Dumpfheit, Widerstand und Unwissenheit. Zu den Tamas-Nahrungsmitteln gehören schwer verdauliches, Konserven, industrielle Fertigprodukte ohne Lebensenergie.
Tarpaka
Subdosha von Kapha. Hauptlokalisation in Kopf, Nervensystem, Rückenmark, Nasennebenhöhlen, Riechorganen.
Tej oder Tejas [sprich: tedsch oder tedschas]
Sanskrit-Bezeichnung für das Element Feuer; das Prinzip, das Umwandlung und somit Entstehung von Wärme ermöglicht
Transzendentale Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi
traditionelle vedische Bewusstseinstechnik, um zu tiefer Ruhe zu kommen. Die Entfaltung des Bewusstseins ist ein grundlegender Bestandteil des Ayurveda
U
Udana
Subdosha von Vata. Hauptlokalisation in Nabel, Brust, Hals, Rachen, Nacken, Atemwegen, Nebenhöhlen, Kieferhöhle.
V
Vaidya [sprich: Waidja]
ayurvedischer Gelehrter, Ayurveda Arzt
Vata [sprich: Wata]
eines der drei grundlegenden Funktionsprinzipien (Doshas) in der Natur. Das Vata-Dosha wird als das Bewegungsprinzip bezeichnet, charakterisiert durch die Elemente Raum und Luft.
Vayu
Sanskrit-Bezeichnung für das Element Luft; das Prinzip, das Bewegung ermöglicht.
Veda
«Wissen», «universeller Ursprung aller Ordnung in der Natur». Der Begriff «Veda» bedeutet «Wissen von allen Naturgesetzen, ihrer strukturierenden Dynamik und den Transformationsmechanismen, die die unendliche Vielfalt des Universums in vollkommener Ordnung erhalten und die Evolution sichern». Veda ist Gesamtheit, Ganzheit – ganz Stille und ganz Dynamik – vollständiges, zeitloses Wissen.
Vedische Hochkultur
Die ältesten Zeugnisse der vedischen Hochkultur aus dem Industal sind 5000 Jahre alt. Diese Hochkultur soll in absoluter Harmonie mit der Natur gelebt haben. Die vedische Hochkultur hatte bereits genaueste Kenntnisse über Wissensgebiete wie beispielsweise ganzheitliche Gesundheit, Chirurgie, Anatomie, Astronomie, Mathematik und Bewusstseinsentfaltung. Auch der Ayurveda stammt aus der vedischen Hochkultur.
Virya
ayurvedische Bezeichnung für «Wirkkraft»
Vipaka
ayurvedische Bezeichnung für «Geschmack nach der Verdauung»
Vyana
Subdosha von Vata. Hauptlokalisation ist über den ganzen Körper verteilt.
Yoga Asanas
Yoga bedeutet «Einheit», Asanas bedeutet «Körperübungen/ -stellungen»; D.h. Körperpositionen einnehmen zur ganzheitlichen Entfaltung von Körper und Geist.
Ayurveda Dosha Test
Vata, Pitta, Kapha oder eine Kombination davon? Dieser Ayurveda-Typentest hilft Ihnen herauszufinden, welches Dosha (ayurvedisches Funktionsprinzip) bei Ihnen vorherrschend ist. Das Testresultat beinhaltet eine detaillierte Beschreibung des dominanten Doshas und Hinweise, wie mögliche Ungleichgewichte mit ayurvedischen Ansätzen ausbalanciert werden können.
Entdecken Sie Ihren Ayurveda Typ!
Test jetzt startenDie Doshas im Ayurveda
Vata
Vata ist das Bewegungsprinzip und verantwortlich für das Nervensystem, die Atmung sowie alle Bewegungsabläufe im Körper. Auch der Tastsinn und das Gehör werden Vata zugeordnet.
Pitta
Pitta ist für den Energie- und Wärmehaushalt sowie alle Stoffwechselvorgänge im Körper verantwortlich. Es regelt die Verbrennungsvorgänge in den Verdauungsorganen.
Kapha
Das Kapha-Dosha wird als Strukturprinzip bezeichnet: Es verleiht dem Körper Festigkeit, Stärke und Stabilität und hält den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht.
Ayurveda-Berufe
Ayurveda-Berufe und Anerkennung in der Schweiz
In der Charaka Samhita, dem ältesten Klassiker des Ayurveda, heisst es:
«Die vier Aspekte der Therapie sind der Arzt, das Medikament, der Therapeut und der Patient. Zusammen sind sie verantwortlich für die Heilung der Krankheit, vorausgesetzt sie verfügen über die nötige Qualifikation.»
In der Schweiz gibt es seit April 2015 zwei eidgenössisch reglementierte und anerkannte Ayurveda-Berufe.
Der Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom in Ayurveda-Medizin ist dazu befähigt, eine ayurveda-medizinische Diagnose zu erstellen, ayurvedische Heilmittel zu verschreiben und alle traditionellen Behandlungen, auch invasive Verfahren, durchzuführen. Dazu gehört u.a. die Durchführung der ayurvedischen Reinigungs- und Entschlackungsstrategien, Panchakarma genannt, welche entweder ambulant oder vorzugsweise stationär durchgeführt werden.
Der Komplementärtherapeut mit eidg. Diplom in Ayurveda-Therapie ist befähigt eine therapeutische Befunderhebung zu erstellen und bezüglich Ernährung und Lebenshygiene zu beraten sowie geistig-seelisch zu begleiten. Er oder sie darf die individuell ausgerichteten manuellen Behandlungen praktizieren (ohne Einsatz von äusserlich oder innerlich angewendeten Heilmitteln).
Hier finden Sie Informationen zu den Berufsbildern:
- Naturheilpraktiker / Naturheilpraktikerin mit eidg. Diplom in Ayurveda-Medizin
http://www.oda-am.ch/de/beruf/anerkannte-fachrichtungen/
- Komplementärtherapeut / Komplementärtherapeutin mit eidg. Diplom in Ayurveda-Therapie
https://www.oda-kt.ch/methoden-der-komplementaertherapie/
Zusätzlich setzt sich die Schweizerische Ärztegesellschaft für Ayurveda für die offizielle Anerkennung des Ayurveda im Gesundheitswesen und in der Grundversicherung ein
http://www.ayurveda-aerztegesellschaft.ch
Abgrenzung zum Ayurveda Wellness-Bereich
Ayurveda-Wellness wird traditionell weder dokumentiert noch praktiziert und existiert auch nicht in den WHO Richtlinien für die Berufsbildungen in Ayurveda. Ayurveda-Wellness entstand aus einer neuzeitlich businessorientierten Entwicklung, sowohl in der westlichen Welt als auch in Indien.
Die Wellnessangebote sind von der Ayurveda-Therapie über folgende Kriterien einfach abzugrenzen:
- Es findet keine Befunderhebung statt
- Es wird kein Therapieplan erstellt
- Der Klient erhält keine therapeutische Beratung
- Es wird keine prozessorientierte Betreuung angeboten
Wo kann ich Ayurveda studieren?
Wenn Sie Interesse am Erlernen eines eidgenössischen Ayurveda-Berufes haben, können Sie bei diesen Schulen mehr Informationen bekommen:
- Naturheilpraktiker / Naturheilpraktikerin mit eidg. Diplom in Ayurveda-Medizin
https://www.heilpraktikerschule.ch/ - Komplementärtherapeut / Komplementärtherapeutin mit eidg. Diplom in Ayurveda-Therapie
https://www.heilpraktikerschule.ch/
https://www.usha.ch/
Akkreditierte Schulen Ayurveda-Medizin: https://www.oda-am.ch/de/bildung/bildungsanbieter/
Akkreditierte Schulen Ayurveda-Therapie: https://www.oda-kt.ch/branchenzertifikat/akkreditierte-kt-ausbildungen
Wenn Sie sich in Maharishi Ayurveda* fortbilden möchten, gibt es folgende Anlaufstellen:
- Für Privatpersonen
http://www.veda.ch/ayurvedashop/seminare.html (Kurse in Rain, Schweiz) - Für medizinisches Fachpersonal
mailto: info@ayurveda-products.ch (Schweiz, Kurse für Schweizer Ärzte und Heilpraktiker)
https://www.ayurveda.de/ayurveda-fortbildungen/ (Deutschland, Angebot umfasst Online Kurse)
https://www.mum.edu/online-ms-in-maharishi-ayurveda-and-integrative-medicine (USA, Angebot umfasst Online Kurse)
Die AyurVeda AG unterstützt seit vielen Jahren personell und finanziell die Entwicklung der eidgenössisch anerkannten Ayurveda-Berufe in der Schweiz. Auch bieten wir immer mehr Kurse für Laien an. Wir freuen uns deshalb sehr, dass sich die Anzahl der Ayurveda-Studenten ständig vergrössert.
* Abgrenzung Ayurveda zu Maharishi Ayurveda: Im Maharishi wird speziell die Rolle des Bewusstseins und die Wichtigkeit der Entwicklung dessen betont, nicht nur beim Patienten, sondern auch beim Arzt, Naturheilpraktiker und Therapeuten, um beste Therapieerfolge zu erreichen. Es werden auch praktische Wege dazu beschrieben, empfohlen und gelehrt.